Sanddorn – die Vitaminbombe mit der Kraft der Sonne

Sanddorn

Diesen rezeptfreien Beitrag möchte ich der Powerfrucht des Sanddornstrauches widmen, dessen Verwendung sich in den letzten Jahren sowohl als besonderes Geschmackserlebnis wie auch als erstklassiges Naturprodukt verbreitet. Aufgrund seiner unglaublichen hohen Mengen an positiven Inhaltsstoffen eine, wie ich finde, dennoch viel zu selten verwendete Frucht.

Der Sanddorn gehört zur Familie der Ölweidengewächse und kommt in Europa und Vorderasien vor. Der sperrige Strauch wächst vor allem an kargen Orten wie Meeresküsten und Sanddünen, sein Lebenselixier ist einzig und allein die Sonne. Ehrlich gesagt kann ich das sehr gut verstehen. Die strahlend gelben Beeren des Sanddornstrauchs sind wahre Kraftpakete an Inhaltsstoffen. Sanddorn ist bekannt für seinen außergewöhnlich hohen Gehalt an Vitamin C. Dieser liegt zwischen 200 bis 900 mg pro 100 g Sanddorn-Fruchtfleisch, womit der durchschnittliche Vitamin-C-Gehalt von Zitronen oder Orangen mehrfach überschritten wird. Deshalb ist Sanddorn eine Geheimwaffe gegen Erkältungen.

Neben Vitamin C liefert Sanddorn fast alle B-Vitamine, auch Folsäure. Er gehört zu den wenigen pflanzlichen Nahrungsmitteln, die Vitamin B12 enthalten. Vitamin B12 spielt bei mehreren Stoffwechselvorgängen eine wichtige aktive Rolle. So ist es zum Beispiel am Abbau bestimmter Fettsäuren beteiligt, unterstützt die Blutbildung, hilft tatkräftig bei der Produktion des Nervenstoffs Cholin und bringt unsere meist zu spärlichen Eisensubstanzen auf Trab.
Gleichzeit hat Sanddorn einen sehr hohen Anteil Carotine, welche der Körper als Depot anlegt, um bei Bedarf in Vitamin A umzuwandeln. Sanddorn vereint praktisch den gesamten Vitaminkomplex. Vor allem jetzt in der kalten, lichtarmen Jahreszeit tut diese Vitaminpower besonders gut. Wir stärken somit unser Immunsystem, beugen Infektanfälligkeit und Erschöpfungszuständen vor und steigern unsere Leistungsfähigkeit.

Außerdem enthält Sanddornfruchtfleisch zwischen drei und fünf Prozent Öl, welches reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist. Somit ist Sanddorn richtig smart, denn die Frucht liefert das Fett gleich mit, welches der Körper zur Aufnahme und Verarbeitung der fettlöslichen Vitamine wie Vitamin A und E benötigt.

Ob Sanddorn wirklich krebshemmend ist, ist nicht bewiesen. Wunder wie Krebsheilung darf man also nicht erwarten. Auf jeden Fall hat er eine generell zellschützende Wirkung als radikalfangender Antioxidans, was sich zum Beispiel positiv im Alterungsprozess auswirkt und auch in Zusammenhang mit der Verminderung einer Reihe von Krankheiten steht.

Das Sanddornfruchtfleisch enthält noch eine Fülle an Mineralstoffen wie Kalzium, Eisen, Magnesium, Mangan und sekundäre Pflanzenstoffe. Dieser Cocktail an natürlichen Nährstoffen ist wesentlich wertvoller für die Gesundheit, als Nahrungsergänzungsprodukte, bei denen Vitamine und Mineralien künstlich zusammengesetzt sind.

Sanddorn bekommt man in vielfältiger Weise: als Saft, Sirup, Tee, Bonbons, Tabletten und Marmelade. Je weniger der Sanddorn verarbeitet ist, desto besser ist selbstverständlich die Wirkung. Da Sanddornsaft oder Sanddornmus am wenigsten verarbeitet sind, enthalten sie noch die meisten Wirkstoffe!

Ich verwende immer den Sannddornsaft mit Fruchtmark von Alnavit aus dem DM. Da Sanddorn sehr sauer ist, sollte man ihn vorsichtig dosieren.

Eine Idee zu diesem Sanddorn-Müsli mit Mango findet ihr bereits in meinem Blog.
Weitere Rezepte mit Sanddorn folgen bestimmt.

green. smart. delicious!

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Ein Kommentar zu “Sanddorn – die Vitaminbombe mit der Kraft der Sonne

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